Studieren in Deutschland – eine gute Wahl

Philologische Bibliothek der FU Berlin Bild vergrößern Blick in die Philologische Bibliothek der Freien Universität von Berlin (© picture-alliance/dpa) Studieren und forschen im Ausland? Warum nicht in Deutschland, dem Land der Ideen! Viele Innovationen, wachsende Internationalität und eine starke Förderung von Spitzenforschung sind kennzeichnend für die Entwicklung der deutschen Hochschullandschaft. Zahlreiche Studiengänge sind im Zuge des Bologna-Prozesses auf international anerkannte Bachelor-, Master- und Doktorabschlüsse umgestellt worden, und der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Darunter finden sich auch viele rein englischsprachige Angebote, die sich besonders an internationale Studierende richten.

2005 begann die von der Bundesregierung initiierte und geförderte Exzellenzinitiative. Dies ist ein Wettbewerb für Hochschulen zur Auszeichnung von Exzellenzclustern und ausgewählten Graduiertenschulen; auch ganze Universitäten werden aufgrund ihrer Zukunftskonzepte zum Ausbau von Spitzenforschung unterstützt. Insgesamt wird ein Fördervolumen in Höhe von rund 2,7  Milliarden Euro bereitgestellt, um Exzellenz in Deutschland weiter zu stärken. Doch die Exzellenzinitiative ist noch nicht zu Ende: 2012 haben sich 45 Graduiertenschulen und 43 Exzellenzcluster für einen Zeitraum von fünf Jahren den Zuschlag sichern können. Außerdem konnten elf Hochschulen mit ihren Zukunftskonzepten überzeugen.  Diese sind: RWTH Aachen, FU Berlin, HU Berlin, Uni Bremen, TU Dresden, Uni Heidelberg, Uni Köln, Uni Konstanz, LMU München, TU München und Uni Tübingen. Hörsaal einer deutschen Universität Bild vergrößern Physik-Vorlesung für Studienanfänger (© dpa picture-alliance)

Deutschlands Hochschulen sind vielfältig

Deutschlandweit finden sich viele hervorragende Studienmöglichkeiten, die den individuellen Interessen und Bedürfnissen von Bewerbern entsprechen. 376 Universitäten, Fachhochschulen, Kunsthochschulen, Pädagogische sowie Theologische Hochschulen und Verwaltungsfachhochschulen bieten ein immenses Angebot an Fächern und Studiengängen. Für jeden ist etwas dabei, in allen Fachgebieten von Sprach-, Medien- und Kulturwissenschaften über Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bis hin zu Kunst, Musik, Schauspiel und Design sowie Medizin, Agrar-, Forst-, Haushalts- und Ernährungswissenschaften. In den Ingenieurs- und Naturwissenschaften findet sich ein besonderer Zusammenschluss von neun technisch-orientierten Hochschulen – den sogenannten „TU9“ – die speziell für Studiengänge in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) eine ausgezeichnete Ausbildung bieten.

Zahlreiche Stipendien können helfen

Wichtigste Anlaufstelle, um einen Studien- oder Forschungsaufenthalt in Deutschland zu organisieren und zu finanzieren, ist der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Der DAAD ist die weltweit größte Förderorganisation für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. 2011 vergab der DAAD über 40.000 Stipendien an ausländische Studierende, die nach Deutschland kamen. Es wird eine Vielzahl von Förderprogrammen angeboten, die zielgerichtet und individuell ausländischen Studieninteressierten einen Aufenthalt in Deutschland ermöglichen können. Zum Beispiel gibt es das klassische Promotionsstipendium, Stipendien für kürzere Forschungsaufenthalte, Jahres-, Semester- und Kurzstipendien. Stipendien werden auch von vielen weiteren Stiftungen vergeben, die nach eigenen Kriterien und Schwerpunkten Bewerber auswählen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Deutscher Akademischer Austauschdienst DAAD

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Studentin aus Ghana

Exellenzinitiative Broschüre

Humboldt-Universität Berlin

Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse

Deutschlernkurs für ausländische Studenten

uni-assist - Arbeits- und Servicestelle für Internationale Studienbewerber

Informationen der Hochschulrektorenkonferenz zum Studium in Deutschland

Hochschulkompass