Hass ist ein Mangel an Fantasie. Eine Literarische Collage

Michael Lahr Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Minsk) mit Texten von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber unter der Schirmherrschaft von Alt-Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl und Prof. Felix Kolmer (Prag), Foundation for Holocaust Victims. Mit dieser Veranstaltung am 15. September in der IBB „Johannes Rau“ in Minsk wurden die Deutschen Wochen in Belarus eröffnet.

Die Welle von Terroranschlägen einerseits und rechtsextremen Gewalttaten andererseits führt uns erneut grausam vor Augen, wie Hass Menschen verblenden kann Hass ist ein Mangel an Fantasie. Eine Literarische Collage (September) Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Minsk)

Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler haben dem von Graham Greene sehr treffend als „Mangel an Fantasie“ charakterisierten Hass und der Menschenverachtung auf ihre Weise getrotzt. Mit ihrer Kunst stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und als solche jeder Kultur unfähig. Ihre Texte können uns gerade heute Mut machen, die Spirale von Hass und Gewalt zu durchbrechen.

Konzept und Einführung: Michael Lahr, Programmdirektor von Elysium. Hass ist ein Mangel an Fantasie. Eine Literarische Collage (September) Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Minsk) Die Texte las Gregorij von Leïtis, Gründungsintendant von Elysium, Träger des New York Theatre Club Preises.

Hass ist ein Mangel an Fantasie. Eine Literarische Collage