Entschädigung für ehemalige Zwangsarbeiter

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Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges blieben ehemalige Zwangsarbeiter von den Entschädigungsleistungen der Bundesrepublik weitgehend ausgenommen. In der Folge des deutsch-amerikanischen Regierungsabkommens vom 17. Juli 2000 verabschiedete der Deutsche Bundestag schließlich das Gesetz über die Errichtung der Stiftung 'Erinnerung, Verantwortung und Zukunft' (EVZ), deren zentrale Aufgabe die Auszahlung von Leistungen an ehemalige Zwangsarbeiter und andere Opfer nationalsozialistischen Unrechts war.

Fast 1,7 Millionen Menschen in knapp 100 Ländern erhielten von der deutschen Steuer befreite Einmalzahlungen in Höhe von insgesamt 4,4 Milliarden EUR.

Anträge konnten bis zum 31. Dezember 2001 gestellt werden.

Der Abschluss der Auszahlungen durch die Stiftung EVZ und ihre Partnerorganisationen fand am 12. Juni 2007 mit einem offiziellen Festakt im Beisein von Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.

Die Stiftung EVZ führt jedoch ihre Arbeit fort und fördert nun internationale Projekte, die sich mit dem Thema befassen.

Detaillierte Informationen zu den Entschädigungsleistungen und dem Förderprogramm finden Sie auf der Website der Stiftung EVZ

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Buchenwald