Aktionsfelder

Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen Bild vergrößern Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (© UN)

Oberstes Ziel deutscher Außenpolitik ist die Bewahrung und Schaffung von Frieden. Die Ursachen vieler Konflikte liegen ihrerseits in systematischen Menschenrechtsverletzungen. Ein menschenrechtlicher Ansatz trägt also ganz wesentlich zu Stabilität und Sicherheit bei. In diesem Sinne darf es auch keine menschenrechtsfreien Politikbereiche geben. Vielmehr muss der Einsatz für die Menschenrechte als eine alle Politikfelder betreffende Querschnittsaufgabe betrachtet werden. Es folgen Beispiele für einige Schwerpunkte deutscher Menschenrechtspolitik.

Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, Schweiz/Genf

Deutsches Engagement im UN-Menschenrechtsrat

Der Menschenrechtsrat ist für Deutschland die zentrale internationale Institution für den Schutz der Menschenrechte und für die Fortentwicklung von menschenrechtlichen Standards.

The Basketball Artists School

Projekte zum Schutz von Menschenrechten

Über seine Auslandsvertretungen unterstützt das Auswärtige Amt eine weite Spanne von Projekten zum Schutz von Menschenrechten. Hier finden Sie einige Beispiele.

Aung San Suu Kyi, demokratische Oppositionsführerin in Myanmar und Friedensnobelpreisträgerin 1991, trifft Markus Löning, den Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe

Schutz von Menschenrechtsverteidigern

In vielen Ländern nehmen Menschen enorme Risiken auf sich, um die Rechte Einzelner zu verteidigen, um Menschenrechte überhaupt bekannt zu machen oder um Organisationen zum Schutz bestimmter Rechte oder Bevölkerungsgruppen zu betreiben.

Kampf gegen die Todesstrafe

Deutschland betrachtet das Recht auf Leben als höchstes Gut. Deshalb verfolgt die Bundesregierung gemeinsam mit ihren Partnern in der Europäischen Union seit vielen Jahren weltweit eine aktive Politik gegen die Todesstrafe.

Sauberes Wasser für die Städte, Indonesien/Jakarta

Menschenrecht auf sauberes Trinkwasser und Sanitärversorgung

Weltweit haben ca. 900 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 2,5 Milliarden Menschen keine Toilette. Daraus resultierende Krankheiten töten mehr Kinder als Krankheiten wie Malaria, Masern und HIV/AIDS zusammen zusammen.

Ansprechpartner vor Ort

Profile

Deutsche Botschaft Minsk

Telefon: +375 17 217 59 50

Inklusion in Deutschland

disability icons

Deutschland hat als einer der ersten Staaten das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) sowie das Zusatzprotokoll am 30. März 2007 unterzeichnet und am 24. Februar 2009 ratifiziert. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen, Chancengleichheit in der Bildung und in der Arbeitswelt herzustellen und allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit auf einen selbstbestimmten Platz in einer barrierefreien Gesellschaft zu geben.