Deutsches Engagement im UN-Menschenrechtsrat

Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, Schweiz/Genf Bild vergrößern Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, Schweiz/Genf (© picture alliance) UN Menschenrechtsrat in Genf

Die Vereinten Nationen haben den Schutz und die Förderung der Menschenrechte zu einem ihrer vordringlichen Anliegen erklärt. Hierbei kommt dem Menschenrechtsrat im System der Vereinten Nationen eine zentrale Funktion zu. Der Menschenrechtsrat wurde 2006 als Nachfolgeorganisation der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen geschaffen. 

Deutsche Mitgliedschaft

Deutschland war von 2006 bis 2009 Gründungsmitglied. Der Menschenrechtsrat ist für Deutschland die zentrale internationale Institution für den Schutz der Menschenrechte und für die Fortentwicklung von menschenrechtlichen Standards. Seit Januar 2013 gehört Deutschland erneut dem Rat an bis Ende 2015 und wurde am 28. Oktober 2015 für ein Folgemandat von 2016 bis 2018 mit 174 Stimmen von der Generalversammlung unmittelbar wiedergewählt.

Steinmeier bei seiner Rede vor dem UN-Menschenrechtsrat Bild vergrößern Außenminister Steinmeier bei seiner Rede vor dem UN-Menschenrechtsrat (© Photothek/Trutschel) Steinmeier bei seiner Rede vor dem UN-Menschenrechtsrat

Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat am 3. März 2015 an der Eröffnung der 28. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats teilgenommen. In seiner Rede vor dem Rat betonte Steinmeier, ohne Frieden könne es keine Menschenrechte geben - umgekehrt sei jedoch ohne Menschenrechte auch kein Frieden möglich.


Mehr über den Besuch von Außenminister Steinmeier beim UN-Menschenrechtsrat

Vollständige Rede des Außenministers vor dem Rat

(Copyright: Auswärtiges Amt)

Ansprechpartner vor Ort

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Telefon: +375 17 217 59 50

Inklusion in Deutschland

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Deutschland hat als einer der ersten Staaten das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) sowie das Zusatzprotokoll am 30. März 2007 unterzeichnet und am 24. Februar 2009 ratifiziert. Ziel ist es, Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben zu ermöglichen, Chancengleichheit in der Bildung und in der Arbeitswelt herzustellen und allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit auf einen selbstbestimmten Platz in einer barrierefreien Gesellschaft zu geben.