Deutsche Botschaft Minsk auf Dienstreise für Tschernobylkinder

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Mitarbeiter der deutschen Botschaft Minsk waren vom 2. bis 4. Mai auf Dienstreise, um die biometrischen Daten von Tschernobylkindergruppen zu erfassen. Die Reisen dieser Gruppen sind der Bundesrepublik Deutschland aus humanitären Gründen sehr wichtig. Damit diese auch nach Einführung des Visa-Informationssystems (VIS) in Belarus im Juni 2015 und damit notwendiger Abnahme von Fingerabdrücken weiterhin ohne Einschränkungen und ohne Anreise der Kinder nach Minsk extra für die Visumbeantragung stattfinden können, nimmt die Botschaft mehrere solche Reisen vor. Wir bedanken uns bei den Kindern und ihren Eltern sowie insbesondere den sehr engagierten freiwilligen Helfern vor Ort für den warmen Empfang und die hervorragende Unterstützung.
Tschernobylkindergruppen können sich gerne an die deutsche Botschaft wenden zwecks rechtzeitiger Vereinbarung eines passenden Reisetermins. Die Botschaft bittet um Verständnis, dass aufgrund begrenzter personeller und materieller Ressourcen und der höchsten Priorität humanitärer Reisen ein derartiges Verfahren ausschließlich für Tschernobylkindergruppen möglich und für sonstige Kunden nicht realisierbar ist.