Visaanträge auf Familienzusammenführung zum syrischen oder irakischen Asylberechtigten bzw. Flüchtling

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Sollten sich die Familien nicht in Belarus gewöhnlich aufhalten (kürzer als sechs Monate), so ist die Zuständigkeit der Botschaft in Minsk für die Annahme und Bearbeitung der Visumsanträge nur gegeben, wenn die syrische oder irakische Bezugsperson als Asylberechtigter bzw. Flüchtling in Deutschland anerkannt ist und die Antragstellung der Familien die Bearbeitungskapazitäten der Botschaft für die örtlichen Antragsteller auf nationale Visa nicht beeinträchtigt. 

Syrische oder irakische Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Belarus grundsätzlich ein Visum, siehe weitere Informationen hierzu auf der Website der jeweils zuständigen belarussischen Botschaft.

Die deutsche Botschaft kann Ihnen diesbezüglich weder verbindliche Auskünfte geben noch auf das Visumverfahren dort Einfluss nehmen. Einladungen seitens der deutschen Botschaft können nicht ausgestellt werden.

Eine Terminbuchung über das Online-Terminvergabesystem ist nicht möglich und wird von Amts wegen storniert.

Falls Sie bereits ein Visum für Belarus erhalten haben oder in Belarus Ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben und einen Antrag stellen möchten, senden Sie der Botschaft eine E-Mail an mins%27%diplo%27%de,visa-info mit folgendem Anhang:

  • Anerkennungsbescheid des BAMF über die Flüchtlingseigenschaft bzw. Asylberechtigung Ihrer Bezugsperson
  • die Personendatenseiten Ihres Passes sowie der deutschen Identitätsdokumente Ihrer Bezugsperson,
  • Aufenthaltstitel oder Visum für die Republik Belarus.

Die Botschaft wird sich nach Eingang Ihrer Email zwecks Terminvereinbarung und weiteren Informationen zur Antragstellung (z.B. zu Unterlagen) schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzen. Es wird darum gebeten, von Nachfragen abzusehen.